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AiA · Vorsorge

Katastrophenvorsorge, vom Haushalt bis zur Nachbarschaft.

Praktische Hinweise von LyDian und Partnern des Katastrophenschutzes. Vierteljährlich prüfen, jährlich üben, Kontaktkarten nach jeder Veränderung in der Familie aktualisieren.

HaushaltArbeitsplatzSchuleNachbarschaft
Closed-source · Proprietary · AiA · By LyDian

72-Stunden-Notfalltasche

  • 3 Liter Wasser pro Person und Tag.
  • Haltbare Lebensmittel, Handdosenöffner, Besteck.
  • Erste-Hilfe-Set mit Medikamenten für 7 Tage.
  • Batterieradio, Taschenlampe, Powerbank, Multitool, Bargeld.

Wohnung sichern

  • Schwere Möbel an tragenden Wänden verankern.
  • Küchenschränke verriegeln, Warmwasserspeicher befestigen.
  • Absperrpunkte für Gas, Wasser und Strom kennen.
  • Vierteljährlich „Ducken–Schützen–Halten“ mit allen im Haushalt üben.

Kommunikationsplan

  • Eine Kontaktperson außerhalb der Region festlegen, die alle erreichen können.
  • Die AiA-Begleit-App auf jedem Telefon im Haushalt vorab einrichten.
  • Zwei Treffpunkte vereinbaren: einen nahe der Wohnung, einen außerhalb des Viertels.
  • Kontaktnummern auf eine Karte für die Brieftasche drucken — Telefone lassen sich vielleicht nicht laden.

Medizinische Vorsorge

  • Rezepte und Versicherungskarten kopieren.
  • Einen 7-Tage-Vorrat wichtiger Medikamente in die Notfalltasche packen.
  • Blutgruppen und Allergien im AiA-Notfallprofil hinterlegen.
  • Das nächste Traumazentrum bestimmen und den Weg auswendig lernen.

Lebensmittel und Wasser

  • Über die Notfalltasche hinaus 10 Liter pro Person lagern.
  • Gelagertes Wasser alle 6 Monate austauschen.
  • Bei Bedarf Tierfutter einplanen; Säuglingsnahrung, falls nötig.
  • Einen Handdosenöffner bereithalten — elektrische versagen bei Stromausfall.

Licht und Strom

  • Eine LED-Stirnlampe pro Person — freie Hände sind entscheidend.
  • Solargeladene Powerbank für Telefone.
  • Knicklichter für Kinder (keine Brandgefahr).
  • Ersatzbatterien außerhalb der Geräte lagern, um Korrosion zu vermeiden.

Informationskanäle

  • AiA-Begleit-App — ortsbezogene Warnungen in Ihrer Sprache.
  • Batterie- oder Kurbelradio (AM/FM).
  • Die örtliche Notfallfrequenz kennen.
  • Nationale Warndienste abonnieren (AFAD, FEMA WEA, EU-Alert).

Langanhaltende Ausfälle

  • Für 14 Tage ohne Strom, Wasser und Mobilfunk planen.
  • Mit Nachbarn gemeinsame Ressourcen abstimmen.
  • Die nächste Notunterkunft und ihre Kapazität kennen.
  • Den Fahrzeugtank stets über der Hälfte halten.

Kinder und pflegebedürftige Angehörige

  • Vertraute Gegenstände und bekannte Snacks einpacken.
  • Schulkindern die vollständige Adresse und die Telefonnummer der Eltern beibringen.
  • In Schule/Kita vorab eine Ersatzbetreuung benennen.
  • Mobilitätshilfen und Medizingeräte in die Notfalltasche aufnehmen.

Üben und überprüfen

  • Vierteljährliche Übung: Tasche greifen, am Treffpunkt sammeln.
  • Inhalt der Notfalltasche alle 6 Monate auffrischen.
  • AiA-Notfallprofil nach jeder medizinischen oder Kontaktänderung aktualisieren.
  • Nach realen Ereignissen nachbesprechen — Erkenntnisse festhalten und den Plan anpassen.